Roco 215 der DB

Ein Wort zuvor

Meine Modellgeschichte beruht auf den mir vorliegenden Roco Katalogen, Eisenbahn Zeitschriften und Infos von Dritten. Leider kann ich aber bisher nicht alle erschienenen Modelle zuordnen und einige werden mir evtl. auch noch fehlen. Wenn Sie jetzt in die Vielfalt der Roco 215er eintauchen oder nur einmal kurz über die Modellübersicht scrollen, dann werden Sie sicher verstehen, dass es für einen reinen Modellbahnfreund ohne Einsicht in Herstelleraufzeichnungen (sofern diese überhaupt vorhanden sind) sehr schwer ist, einen absolut vollständigen Überblick zu schaffen. Den Versuch war es mir aber wert und das Ergebnis ist sooo schlecht nun auch nicht ;-)

Es ist nicht ganz leicht, bei der Vielzahl der Modelle den Überblick zu behalten. Ich habe daher versucht, diese Modellgeschichte einigermaßen komprimiert darzustellen. Die Modelle ohne direktes Vorbild und Sonderserien finden Sie in extra Unterpunkten.

Die Roco 215 der DB

Es war wohl der erste Roco Katalog für den Modellbahner - damals im Jahr 1973. Ein dünnes Heftchen mit nur wenigen Wagen, einigem Zubehör und der brandneuen 215 031-6 auf dem Titelbild. Für 45 DM (ca. 23 EUR) erhielt der Modellbahner als Neuheit 1973 eine sehr gut gestaltete Diesellok, exakt maßstabsgetreu mit einem kräftigen 5-poligen Motor. Das Modell verfügte auch über einen Lichtwechsel in Fahrtrichtung. Lediglich die seitlich zu erkennenden Rastnocken, die das Gehäuse auf dem Fahrgestellblock fixierten, trübten den Eindruck ein wenig. Dies war jedoch für 1973 nichts Ungewöhnliches. Da zierten noch viele Modelle deutlich sichtbare Gehäusebefestigungsschrauben mitten auf dem Dach. Bereits auf der Nürnberger Messe 1973 war das Modell zu sehen, in den Handel gelangte es jedoch erst gegen Jahresende.

Ich möchte gleich einem oft gehörten Satz entgegenwirken, dass die Roco 215 eine Nachfolgerin der Röwa 216 sei. Das stimmt nicht. Die 215 war eine Eigenentwicklung von Roco und kam zu einem Zeitpunkt auf den Markt, als Röwa noch selber Modelle fertigte. Dass sich die Modelle ähnlich sind, liegt in der “Familie”. Mein Modellbericht über die Röwa 216 zeigt auch deutlich die Unterschiede auf. Einfach mal vergleichen. Jetzt aber zurück zur Roco 215.

Der farbige Katalog 1975 zeigte auf dem Titelbild gleich dreimal die 215 in einer Anlagenszene. Neben der roten 215 gab es nun auch das Modell in beige/türkis und beige/rot. Wie schon zuvor Röwa, hatte auch Roco seiner 215 einfach die Lackierung des Einzelgängers 218 217 verpasst. Da es jedoch beim Vorbild keine “215” 217 gab, musste als Betriebsnummer die 215 036-4 genügen. Die beige/türkise Version erhielt die Betriebsnummer 215 033-2 (obwohl das Vorbild damals diese Lackierung nicht trug und auch später nie erhalten sollte).

Im Katalog 1983/84 konnte erstmals eine Änderung der Betriebsnummern festgestellt werden. Die rote Ausführung war nun als 215 083-7 bezeichnet, die beige/türkise Version als 215 069-6. Der Katalog 1984/85 sah die beige/rote 215 036-4 als Auslaufmodell, welches im Folgekatalog auch verschwunden war. 1986/87 änderten sich dann auch die Bestellnummern in das neue 5-stellige Schema. Die rote 215 war dabei in der Modellbeschreibung jetzt als 215 061-3 bezeichnet worden, auch wenn noch die 215 083-7 abgebildet war.

Hierzu nun aber ein kleiner Einschub, denn mir ist im Jahr 2014 eine beige/türkise Roco 215 zugelaufen (leider in schlechtem Zustand), die wohl eine ziemlich seltene Besonderheit darstellt. Es dürfe sich dabei um die ersten Modelle der 2. Fertigungsserie handeln. So hat die Lok die grauen Fenstereinsätze und den großen Motor ohne Schwungmasse. Im Gegensatz zu der gerade beschriebenen 215 069-6 trägt das Modell aber eine andere, nicht korrekte Betriebsnummer, nämlich die 215 063-6. Ich habe die Lok genau betrachtet, die Betriebsnummer ist original, aber die Computerprüfziffer ist mit der -6 eben falsch. Hier wäre -9 korrekt gewesen. Ich kann daher nur vermuten, dass dies ein Fehler der ersten Modelle war und schnell bemerkt wurde. Die Betriebsnummer wurde dann in die auf dem Markt üblicherweise vorhandene und korrekte 215 069-6 geändert. Hat diese Lok noch jemand in der Sammlung, das würde mich interessieren.

Die Roco Standarddiesellok in ihren Varianten und ihre “unmöglichen“ Verwandten

Modellgeschichte

Im Katalog von 1976 waren zusätzlich zwei Anfangsgarnituren mit der 215 zu finden. Die Packung 4021 beinhaltete die rote 215 mit drei Güterwagen, die Packung 4022 die beige/türkise 215 mit drei Umbau 4-Achsern. Gleise und Trafo ergänzten die Packungen. Interessanterweise fehlte im Katalog bei der beige/türkisen 215 die dunkle Lackierung des Fensterbandes. Im Katalog von 1978 war diese aber vorhanden. Außerdem wurde in der Beschreibung von 1976 nun darauf hingewiesen, dass das Modell über einen weiß/roten Lichtwechsel verfügt, Haftringe und Funkentstörung vorhanden sind, sowie der Motor mit einer Schwungmasse ausgestattet wurde. Im Katalog 1978 stieg der Preis für die 215er übrigens auf 58 DM (ca. 29,65 EUR).

Erst im Katalog 1980/81 waren die Modelle erstmals ohne die Rastnocken abgebildet. Da solche Modelle aber nicht häufig auf dem Markt sind, gehe ich davon aus, dass bereits früher die Konstruktion geändert und auf die Gehäusedurchbrüche verzichtet wurde. Definitv wurden aber alle 3 Versionen der Erstserie mit Rastnocken geliefert. Übrigens kostete die 215 im Katalog 1980/81 schon 67 DM (rot), bzw. 70 DM (beige/türkis). Also ca. 34,25 EUR, bzw. 35,80 EUR. Die Zugpackungen waren im Katalog 1980/81 nur noch in der Preisliste zu finden, nicht mehr im Katalog selber.

Die drei Farbvarianten aus der Frühzeit auf einen Blick

Im Neuheitenprospekt 1987 wurde die 215 technisch und optisch überarbeitet (u. a. transparente Fenster) als Neuheit angekündigt. Auch die neuen Bestellnummern 43417 (rot) und 43418 (beige/türkis) waren nun vermerkt. Im Katalog 1987/88 war die Beschreibung des Modells nun wie folgt: Neue Ausführung mit verbessertem Antrieb und glasklaren Fenstereinsätzen mit Führerstandseinrichtung. Antrieb auf alle 4 Achsen, 2 Räder mit Haftreifen, Schwungmasse und Lichtwechsel weiß/rot. Obwohl dabei noch die alten Betriebsnummern abgebildet waren, sprach die Beschreibung von den neuen Nummern 215 057 (rot) und 215 148 (beige/türkis). Nach allem, was ich bisher ermitteln konnte, sind diese Betriebsnummern aber nie erschienen. Schon im Folgekatalog 1988/89 waren die Neuauflagen nun als 215 061-3 (rot - die bisherige Betriebsnummer) und 215 093-6 (beige/türkis) bezeichnet.

1991/92 hatte der “Circus Roco” sein Gastspiel beendet. Die vereinfachte 215 001-9 wurde nun in der Zugpackung 41078 mit vier Wagen, Gleisen, Trafo usw. verbreitet (hier nun vmtl. mit Allachsantrieb). Diesmal war das Dach aber dunkelgrau lackiert worden. Im gleichen Katalog war die beige/türkise Ausführung als Auslaufmodell gekennzeichnet worden.

Im Jahr 1989/90 brachte Roco als spezielle Einstiegsdroge für den Modellbahnernachwuchs zwei Anfangsgarnituren (41071 und 41072) mit dem Thema “Circus Roco” auf den Markt. Als Modell wurde dabei eine orientrote 215 beigelegt, die aber in der Lackierung stark vereinfacht worden war. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden beide 215er mit der Betriebsnummer 215 001-9 versehen. Dabei haben die Lokomotiven nur einen Antrieb auf ein Drehgestell besessen (was aber später geändert wurde). In den Packungen waren weiter Güterwagen, Kartonbausätze von Zirkuszelt und -wagen, Plastiktiere, Gleise, Trafo, Spielteppich usw..

Als Neuheit des Jahres 1993 fand sich wieder eine 215 im Prospekt. Diesmal war es unter der Bestellnummer 43600 eine 215 in orientrot, die nun aber vorbildgerecht lackiert und beschriftet worden war. Zwar trug das Handmuster noch die Nummer 215 001-9, erschienen ist das Modell dann aber als 215 008-4.

Bei der Zugpackung 41078 wurde offenbar die Lok gewechselt. Statt der orientroten 215 001-9 war nun die altrote 215 061-3 in der Packung. Im Unterschied zu der früheren vorbildgetreuen Modellausführung mit dieser Nummer, war das Modell aber ebenfalls vereinfacht und trug als deutlichstes Unterscheidungsmerkmal die Betriebsnummer und das DB-Zeichen unterhalb des rechten Führerstandfensters.

Bei der Modelllok 43417 änderte sich erneut die Betriebsnummer und nunmehr wurde die 215 020-9 angeboten. Schon im Katalog 1994/95 kam es hier zu einer erneuten Änderung der Betriebsnummer und der Modellbahner konnte jetzt die 215 136-3 auf die Anlage stellen.

Als Neuheit 1995 erschien eine weitere Zugpackung mit einer digitalen 215. Diese hatte einen fahrtrichtungsabhängigen Lichtwechsel und eine Lokpfeife - so die Beschreibung. Zu Beginn war das Modell jedoch ohne Lokpfeife in der Packung und ohne Schnittstelle (also beim Gebrauchtkauf genau nachschauen). Die Einstellungen mussten über Lötbrücken geändert werden. Dazu gab es drei Güterwagen, Gleise usw. im Digitalen Startset 41101. Außerdem gab es eine digitale 215 unter der Bestellnummer 43804 auch einzeln. Während in der Packung die 215 015-9 zu finden war, dürfte es sich bei der einzelnen Lok wieder um die 215 020-9 gehandelt haben (da bin ich mir aber nicht ganz sicher). Im Katalog 1995/96 war die Packung 41078 nicht mehr zu finden und die orientrote 215 008-4 war als Auslaufmodell gekennzeichnet.

1997/98 gab es ein weiteres Set mit einer 215. Das analoge Startset 41150 enthielt eine orientrote 215 der Epoche V mit Digitalschnittstelle zusammen mit drei Güterwagen und Zubehör. Das vorbildgerecht lackierte Modell trug die Betriebsnummer 215 132-2. Bei den Serienloks war weiterhin die 43417 in altrot im Programm. Obwohl die 215 136-3 abgebildet war, sprach die Beschreibung von der Betriebsnummer 215 033-2 (wir erinnern uns...das war doch die erste beige/türkise Version...). Das Modell ist auch tatsächlich mit dieser Betriebsnummer erschienen, was eine weitere Nummernvariante der 43417 darstellte.

Die vorbildgetreue orientrote Version

Die 215 061-3 der Zugpackung mit versetztem DB-Keks und Nummer

Der Katalog 1996/97 sah nun eine neue Serie mit Namen Hobby Line vor. Hier wurden günstige, vereinfachte Modelle und Anfangspackungen angeboten. Die Modelle begannen bei der Bestellnummer mit einer “5”. Eine erste Zugpackung 51077 beinhaltete eine orientrote 215, die mit einem (nicht vorbildgerechten) weißen Längsstreifen auf Höhe des Gehäuseknicks ausgestattet war. Dabei handlete es sich um die 215 001-9. Nach nur einem Jahr war diese Packung wieder verschwunden.

Als einzelne Lok der Hobby Line erschien unter 54350 eine altrote 215, die wieder vereinfacht war. Auch hier waren DB-Keks und Betriebsnummer wieder unter das rechte Führerstandsfenster versetzt. Hier kam nochmals die 215 061-3 zum Einsatz.

Im Katalog 1998/99 wurde bei der 43417 eine weitere Loknummer genannt, diesmal war es die 215 015-9, die uns ja schon aus einem Digitalstartset bekannt ist. Definitiv kann ich bisher diese Ausführung als Einzelmodell nicht bestätigen, ich halte es aber durchaus für möglich, dass hier noch vorhandene Gehäuse verwendet wurden. Schon 1999/2000 überraschte der Roco Katalog mit einer weiteren Betriebsnummer für die 43417. Diesmal wurde 215 060-5 angegeben. Im Bild ist dieses Modell jedoch nicht abgebildet worden. Allerdings gab es tatsächlich ein Modell der 215 mit dieser Betriebsnummer. Es war von der Ausführung her aber bei den vereinfachten Modellen einzuordnen, also aus Startpackungen. Ganz speziell war es die Startpackung 41223 mit einem Rungenwagen und gedecktem Güterwagen. Daher kann ich bisher das tatsächliche Erscheinen einer 215 060-5 in Modellausführung nicht bestätigen.

Auch die neue Farbgebung der DBAG schlug schließlich bei der Roco 215 durch. Als Neuheit 2000 erschien unter der Bestellnummer 43798 die 215 131-4 in verkehrsrot mit digitaler Schnittstelle in vorbildgerechter Ausführung. Die 43417 war im Katalog 2001/2002 verschwunden. Die nächste Neuheit im großen Kreis der Roco 215er war 2002 eine Farb- und Beschriftungsvariante mit der Bestellnummer 63490. Dabei handelte es sich um die in verkehrsrot lackierte 215 126-4. Das Modell hatte zwar ein graues Dach erhalten, jedoch wurde der Rahmen komplett in rot belassen (statt grau). Aufgrund der angebrachten Beschriftung ist es daher nicht möglich, das Modell entsprechend zu verbessern. Zierlinien sind nicht lackiert, der Lüfterbereich nicht dunkel ausgelegt usw. Damit ist das Modell wirklich nur noch als Spielmodell für den Junior zu sehen. Aber auch der Preis war entsprechend günstig. Interessanterweise erschien mit diesem Modell die 215 auch erstmals im Katalog 2002/2003 in Wechselstrom (69490). Lustigerweise waren diese Einfachversionen im Katalog 2002/2003 mit der Betriebsnummer 215 083-7 abgebildet (im Folgekatalog war es wieder die 215 126-4). Daher dachte ich zuerst, dass eine 215 083-7 in vereinfachter verkehrsroter Ausführung nie erschienen ist. Jedoch habe ich inzwischen eine bei einer eBay Auktion entdeckt, so dass es auch diese Version gegeben hat. Sogar in einer gealterten Version als 63490.1 (evtl. auch in AC als 69490.1). Weiter ist unter den Bestellnummern 63490 und 69490 aber auch die 215 129-8 (siehe nächster Absatz) erschienen. Die Zugpackung 41150 war dafür nicht mehr enthalten.

Ein Jahr später, 2003/2004 erschien dafür eine neue Zugpackung (41220). Dabei handelte es sich um eine Startpackung Digital mit der 215 129-8, die wie bei der 215 126-4 beschrieben, sehr vereinfacht war. Diese Lok war auch einzeln zu erhalten. Eine weitere Neuheit war die stark vereinfachte blau/beige 215 077-9 in Gleich- und Wechselstrom. Dieses Modell kann aber aufgrund der Farbeinteilung verbessert werden. Dazu kommt, dass diese beige/türkise 215 nun an der Front erstmals einen durchgehenden türkisen Zierstreifen besitzt und ein graues Dach. Die 215 131-4 (verkehrsrote Modellversion) war jetzt in der Professional Serie zu finden.     

Im Prospekt Herbstneuheiten 2003 konnte man neben der bereits erwähnten 215 077-8 und den ÖBB und SBB Versionen (siehe weiter unten) noch etwas entdecken: Gemäß dem Vorbild wurde eine orientrote 215er angekündigt, die als Baureihe 225 umgezeichnet worden war. Die 225 012-4 wies zwar gewisse Vereinfachungen auf, die jedoch nicht allzu weitgehend waren (z. B. unlackierte Griffstangen), dafür wurde das Modell preiswert angeboten. Das Modell war als Sonderausführung nur kurze Zeit lieferbar.

Auch im Jahr 2004 gab es eine 215er Neuheit. In einer neuen Digital Startpackung war nun die blau/beige (vereinfachte) 215 053-0 zu finden. Zudem brachte Eurotrain im Vorweihnachtsprogramm eine Zugpackung mit der (vereinfachten) 215 060-5 zusammen mit dem alten Roco-Kran und einem Kranschutzwagen heraus. Ein Gleisoval, Regler und Netzteil vervollständigten diese Einstiegspackung.

Die 215 131-4 in verkehrsrot blieb weiterhin im Programm, ebenso gab es in der Playtime-Serie die vereinfachte beige/türkise 215 077-9 einzeln und in einer Zugpackung, sowie die vereinfachte 215 126-4 in verkehrsrot. Auch die ÖBB und die SBB Version waren hier zu finden. Als Herbstneuheit 2004 wurde nun auch die italienische Ausführung D350 in der XMPR Lackierung im Hauptprogramm angekündigt.

Im Jahr 2005 folgten im Playtime Programm von Roco zwei weitere Modelle, die auf der 215 basierten. Nun waren die beige/rot und verkehrsrot lackierten Modelle als 218 bezeichnet worden. Im Katalog sieht man, dass es sich dabei um das alte 215er Gehäuse handelt. Dies waren aber Handmuster. Beim Erscheinen haben die Loks dann ein verändertes, dem Vorbild entsprechendes Gehäuse erhalten. Dafür wurden dann Ende 2005 einige Modelle der 215 und 225 als Auslauf gekennzeichnet.

Das Jahr 2005 war insgesamt vom Konkurs und der längeren Unsicherheit über die Zukunft der Firma Roco geprägt. Doch schließlich entstand aus Roco die Modelleisenbahn GmbH (Roco), welche die früheren neuheitenankündigungen auch in Modelle umsetzte. Auch das Neuheitenprospekt 2006 sah das Modell der verkehrsroten 218 in einem Digital-Startset zusammen mit Güterwagen und dem ICE 2 (51230). Auch ein Bauzugset mit dem altbekannten Kran, Schutzwagen und Umbau 3-Achser (alle gelb) bekam dieses Modell verpasst.

Im Jahr 2006 sind dann zumindest zwei weitere Nummernversionen der verkehrsroten 218 erschienen. Schade nur, dass das Grau des Rahmens zu dunkel gewählt wurde.

Im Katalog 2006/2007 konnte man dann an verschiedenen Stellen auf Modelle der 218 stoßen. So im Digital-Startset Bauzug und im Digital Startset mit dem ICE2 und einem Güterzug mit der 218. Diese Modelle erhielten nun nicht mehr die Beleuchtung mit Glühbirnen, sondern LEDs, die allerdings gelb waren. Die vereinfachte Hobby 218 217 war ebenfalls in DC und AC zu finden, wie eine altrote, vereinfachte 215, die nicht vereinfachte orientrote 225 und eine vereinfachte verkehrsrote 218. Als Auslaufmodelle waren die beige/türkise 215 und die ÖBB 2012 gekennzeichnet.

Der folgende Katalog 2007/2008 brachte einen IC mit der 218 und 2 Wagen und die altrote 215 war noch immer vorhanden. Der Rest war entweder gar nicht mehr zu sehen oder bei den Auslaufmodellen.

Der Katalog 2008/2009 zeigte im Normalprogramm zwei digitale Sets, jeweils mit Schienen und multiMAUS. Zum einen ein Startset Bauzug und ein IC-Set. Bei den im Katalog gezeigten Herbstneuheiten 2008 fand man ein analoges Startset mit einer verkehrsroten 218 und drei Güterwagen unter der Bestellnummer 51137. Außerdem zwei weitere Startsets der SZD und der CSD jeweils mit drei Güterwagen und einer farblich angepassten 215/218 Lok.

Im Neuheitenprospekt 2009 war es diesmal eine (alt)rote 218, die in DC und AC angekündigt wurde. Dabei war die Lok nach der Katalogabbildung weitgehend vollständig lackiert worden, wenn man einmal von den Fensterrahmen absieht. Auf dem Modellfoto trug die Lok die Betriebsnummer 218 110-5 und genauso ist sie dann auch erschienen.

Im Katalog 2009/2010 stellte sich die 215/218er Modellpalette wie folgt dar: Die digitale Startpackung “Bauzug” #51231 war weiter im Programm. Außerdem gab es drei analoge Startsets, jeweils mit einer Lok und 3 Güterwagen und zwar von der DBAG, CSD und SZD. Hinzu kam die altrote 218 110-5 in DC und AC.

Im Jahr 2010 gab es keine weiteren Neuheiten im Prospekt und im Katalog Herbst/Winter 2010 fand man gar kein Modell dieser Familie mehr. Dennoch blieb Roco der V160 weiter treu, denn im Neuheitenprospekt 2011 kündigte Roco eine komplette Neukonstruktion der Baureihe 218 an. Das ist aber eine andere Geschichte und hat mit der hier beschriebenen 215 und der auf ihrem Fahrgestell basierenden 218 nichts mehr zu tun.

Der Roco Katalog 2011/2012 war dann völlig frei von den (alten) Modellen der Baureihe 215/218. Aber im Neuheitenkatalog von 2012 waren dann doch wieder Modelle der 215/218 zu sehen. So wurde ein Analog-Startset Güterzug und ein Digital-Startset Nahverkehrszug in das Programm aufgenommen. Es war jeweils eine verkehrsrote 218 als Zuglok dabei. Auf den ersten Blick war die Lok in dem Nahverkehrsset dabei deutlich besser lackiert (Griffstangen, Zierlinien, Dach).

Der Hauptkatalog 2013 hatte dann wieder das Digital-Starter-Set mit einer verkehrsroten 218 und 3 Güterwagen im Programm (51221).

Roco DB 215 Vorbild Geschichte Unmögliches Modellübersicht Modell+Vorbild Details 215 vs. 218 Sonstiges