Die ÖBB bestellten Anfangs der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts zur Ablösung der Dampftraktion eine größere Anzahl von Diesellokomotiven. Den Auftrag teilten sich die Jenbacher Werke (Baureihe 2043) und SGP (Baureihe 2143). Bei einer identischen Leistung von 1100 kW unterschieden sich die Baureihen äußerlich durch eine unterschiedliche Seitenwandgestaltung mit Lüftern und Fenstern, sowie durch den Motor, der bei der 2043 ein 2-Takter und bei der 2143 ein 4-Takter war.

Lima ÖBB 2043

Vorbild

2043 010-4 rangiert am 17.12.2009 auf der Außerfernbahn in Vils

Nach einem Prototypen und vier Vorserienloks wurden ab 1963 als 2043.05 - 2043.77 die Serienloks in Betrieb genommen. Für die Erzbergbahn wurden zeitweise vier Lokomotiven mit Magnetschienenbremsen ausgerüstet und erhielten die Betriebsnummern 2043.555 - 558.

Im Laufe der Jahre bekam die 2043 auch die unterschiedlichen Lackierungsvarianten der ÖBB verpasst. Von der edlen grünen Lackierung (nur bis zur 2043.22) über das klassische Jaffaorange bis hin zu rot/beige und rot/grau sah die 2043 eigentlich in jeder Farbgebung gut aus. Nach dem laufenden Zugang des Hercules, der Baureihe 2016, begann der Stern der 2043 schnell zu sinken. Aber was beim Vorbild der Lauf der Zeit ist, muss bei der Modellbahn ja noch lange nicht gelten.

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