noch mehr NKB

Die NKB hört nicht bei den Modellen von Bemo auf. Wie bereits von Bemo gesagt: “Neustadt ist überall”. Daraus folgt ganz einfach auch, dass alles bei der NKB eingesetzt werden kann...naja, wir wollen mal keine beige/grüne 103er vor dem IC “Neustädter Bote” erwarten, aber darunter ist erlaubt, was gefällt. Hier ein paar Beispiele.

Der neue VT9 der NKB

Aus einem ziemlich defekten Spreewälder, der zudem noch zuvor mit dem Pinsel umlackiert worden war, entstand der NKB VT9.

Zur Aufarbeitung hat die NKB den Triebwagen an ein Ausbesserungswerk der DBAG überführt. Hinsichtlich der Lackierung konnte man sich bei den Verantwortlichen der NKB aber nicht über beige/grün oder beige/rot einigen. Da bei der Fertigstellung noch immer keine definitive Anweisung vorlag, hat das Ausbesserungswerk eben einfach die Farbtöpfe genommen, die gerade da waren, also rot/weiß/grau und die Lackierung im DBAG-Schema durchgeführt.

So fährt der TW9 jetzt zusammen mit dem TW5 Schweineschnäuzchen im Schülerverkehr.

Der “große Triebwagen” der NKB

Einen Bemo Triebwagen der Rhätischen Bahn hat sich Tom Berringer vorgenommen und daraus einen großen Dieseltriebwagen der NKB gezaubert. Dabei wurde nicht nur die Lackierung geändert, sondern auch die Dachdetails einem Dieseltriebwagen angepasst.

Auch bei der NKB musste man versuchen, die Kosten zu reduzieren. Eine Möglichkeit war dabei, lokbespannte Züge durch Triebwagen zu ersetzen. Allerdings konnten Triebwagen vom Typ Spreewälder oder Wismarer mit ihrem geringen Platzangebot keine Alternative darstellen. Die NKB war daher froh, einen weiteren großen Triebwagen erwerben zu können, der nun in den verkehrsschwächeren Zeiten für eine sonst lokbespannte Garnitur eingesetzt werden konnte.

Diesellok 3 und V22

Die NKB hatte immer wieder einmal Probleme, wenn eine ihrer beiden Dieselloks schadhaft wurde oder zur Untersuchung musste. Eine Reserve fehlte einfach, was dazu führte, dass Fremdloks angemietet werden mussten (incl. teurer Überführung) oder Leistungen auf die Gummieisenbahn verlagert wurden. Doch schließlich bekamen Lok 4 und V12 Zuwachs, als die NKB relativ günstig eine weitere Diesellok vom Typ V51 erwerben konnte. Als Lok 3 nahm sie in einer attraktiven Lackierung ihren Dienst bei der NKB auf und erfreute sich schon bald großer Beliebtheit beim Personal.

Wie man auf den Fotos sieht, trägt die Lok 3 eine fast identische Lackierung zum “großen Triebwagen”. Weiteres Umbaumaterial hat sich zudem noch vor der Halle angesammelt.

Aber auch für Verschubdienste und leichten Güterzugverkehr besorgte sich die NKB noch eine kleine Diesellok und nannte sie V22. Als Mädchen für alles war die Lok aber auch ersatzweise vor Personenzügen zu sehen.

Der Abzweig zum Steinbruch

Sven Arved Koch hat einen Straßenbahntriebwagen der Wiener Stadtwerke mit einem Fahrgestell einer Minitrix V160 versehen und mit Teilen von Weinert aufgerüstet. Dazu kam ein Steuerwagen, der eigentlich früher einmal ein BD der Mariazellerbahn von Roco gewesen ist. Auch dieser wurde mit Teilen von Weinert verfeinert.

Auf der Strecke Neustadt - Botschehaa, an der unter anderem der Steinbruch Bröckel & Co. angesiedelt ist, setzt die NKB eine urige Garnitur aus Trieb- und Steuerwagen ein, die in der eigenen Werkstatt aus Gebrauchtfahrzeugen entstanden ist. Leider erlauben es die Finanzen einer so kleinen Gesellschaft wie der NKB nicht, sich immer nur Neufahrzeuge zu beschaffen. Den Arbeitern des Steinbruchs ist das aber egal und sie genießen die Heimfahrt nach Neustadt ohne Klimaanlage bei offenem Fenster, einer Zigarette und einem Feierabendbier.

Bierdiesel und Mougel Treibwagen

Schrieb ich nicht gerade von einem Feierabendbier? Das könnte natürlich ein Lausitzer Porter der Bergquell-Brauerei Löbau gewesen sein. In einer solchen Kiste fand sich als Zugabe diese Diesellok als Ladegut eines US-Trucks. Michael Dax feilte ein wenig und schon passte das Fahrgestell einer Minitrix V60 darunter. danach wurden noch die Fenster durchbrochen und das Modell lackiert. Schon ist eine weitere wirklich interessante Diesellok der NKB entstanden.

In erster Linie ist die Diesellok bei der NKB für den Verschub im Bahnhof zuständig und hin und wieder geht es mit ein paar Wägelchen auch auf die Strecke. Das Personal liebt diese Lok, da gerüchteweise ein Kühlschrank in Eigenregie eingebaut wurde...ob das wohl stimmt?

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Ein auffälliges Modell stammt vom französischen Hersteller Mougel, besser gesagt, von dort kommt das rohe, unlackierte Gehäuse. Dazu kommt noch Farbe, Fahrgestell und Bastelspaß.

Schon kann die NKB mit einem weiteren Triebwagen ihren Fuhrpark ergänzen. Zwar ist der Triebwagen beim Personal nicht ganz so beliebt, da die Streckensicht etwas eingeschränkt ist und das wohl auch mit ein Grund war, dass erst vor wenigen Wochen zwei Hühner vom Bauern Hämmerle sozusagen auf der Strecke blieben. Dafür ist der Triebwagen wegen seiner Laufruhe bei den Fahrgästen sehr beliebt.