Die Modelle der NKB von Bemo basieren auf bereits bekannten Modellen, die in Lackierungen der DB usw. erschienen waren. Daher will ich hier nur mit einigen Bildern auf die Modelle eingehen und kleine Hinweise geben, wie man in die Modelle hineinkommt, wenn eine Glühbirne gewechselt werden soll oder man die Inneneinrichtung verbessern möchte.

Details

Die Diesellok vom Typ V51/V52

Das Bemo Modell der V51/V52 fand beim Erscheinen eine ausführliche Betrachtung in der Modellbahnpresse und das Gütesiegel des “Modell des Jahres” kommt ja auch nicht von ungefähr. Das Eisenbahn Magazin unterzog im Heft 9/1981 unter anderem auch dieses Modell einem ausführlichen Test. Den Testbericht möchte ich hier auszugsweise wiedergeben:

“Gmeinder&Co fertigte 1964 eine Serie von 5 baugleichen Dieselloks an die Deutsche Bundesbahn. Dabei waren zwei Loks der Baureihe V52 für die Meterspurstrecke Mosbach-Mudau und drei Loks der Baureihe V51 für die 750mm Strecken in Württemberg.

Dazu stellt Bemo das Modell her. Alle Maße wurden sehr gut eingehalten. Ein schweres Metalldruckgussfahrwerk sorgt für gute Zugkraft, unterstützt von zwei Haftreifen und Stromabnahme von allen Rädern. Durch eine sehr hohe Übersetzung sind die Langsamfahrteigenschaften ausgezeichnet. Die Endgeschwindigkeit ist nur leicht überhöht. Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass diese Lok so gut fährt wie kaum ein anderes Großserienmodell.

Kunststoffdrehgestellblenden, Lokhauptrahmen, Vorbauten und das Führerhaus sind angeklipst, die Detaillierung ist hervorragend. Die Lackierung ist vorbildgetreu und matt, bei den Fensterrahmen wird sogar zwischen Metallrahmen und Gummieinfassung unterschieden. Besonders interessant ist die größenrichtige ausführliche Beschriftung.

Alle beim Vorbild vorhandenen Nummern sind lieferbar, also auch die vor UIC-Nummern, dazu die StmLB Beschriftung und die Phantasielackierung und Beschriftung als Neustädter Kreisbahn. Eines der besten Modelle auf dem Markt.“

Der Mittelmotor treibt über ein Schnecken/Stirnradgetriebe alle Achsen der Lok an. Damit man an das Innenleben heran kommt, muss man das Gehäuse, welches mit 4 seitlichen Rastnocken (die sitzen ca. 1,75cm von den Stirnseiten entfernt) befestigt ist, ausklipsen. Auch der Plastikrahmen kann nach oben abgehoben werden (2 mittige Rastnasen), wenn man die Kupplungen aus ihrer Befestigung herauszieht.

Die Platine wird mit 2 Schrauben auf dem Metallrahmen gehalten. Nach dem Lösen kann man problemlos die Glühbirnen austauschen oder das Getriebe schmieren.

Der Wismarer Schienenbus

Auch bei diesem Modell greifen von unten 4 Rastnocken am schweren Gussgehäuse in die Fenstereinsätze. Diese Rastnocken sind von unten gut zu erkennen und das Öffnen des Gehäuses geht relativ einfach. Das Innenleben zeigt einen Mittelmotor mit einer Schwungmasse, auf dem eine kleine Platine angebracht ist. Leider sieht man die Platine durch die Fenster, was aber mit ein wenig Farbe auch verbessert werden kann.

Die Personenwagen

Wenn man in einen Personenwagen eindringen will, ist das nicht ganz so einfach. Am besten ist es, wenn man zuerst das Dach abklippst, welches mit 4 Rastnocken aufgesetzt ist. Mit ein wenig Gefühl und leichtem Verbiegen des Daches lässt sich dies bewerkstelligen. Danach sieht man im Inneren die 4 schwarzen Rastnocken des Rahmens, die in die Fenstereinsätze eingreifen. Mit etwas Gefühl und etwas mehr Gewalt kann man diese dann mit einem Schraubendreher aushängen und den Rahmen nach unten abnehmen. Nun kann man sich z. B. der Inneneinrichtung widmen und diese farblich verbessern.

Beim Post/Gepäckwagen greifen die 4 Rastnocken des Daches direkt von oben in die Fenstereinsätze. Aber auch das kann man lösen. Zwar ist diese Art der Befestigung beim Öffnen nicht ganz so bastlerfreundlich, aber das Plastik ist nicht spröde (zumindest bei mir nicht) und verzeiht auch einen gewissen Druck. Dafür hat man aber den Vorteil, dass die Modelle keine unschönen Ritzen zeigen.

Die Verpackung

Die Verpackung besteht aus einer Pappschachtel mit Klarsichtfeld. Das Modell selber liegt in einer weiteren gefalteten Pappeinlage. Die Zugpackung besitzt ein Styroporunterteil mit Pappstülpdeckel. Während der Produktion hat Bemo sein Schachteldesign umgestellt und statt den älteren orangen Schachteln wurde nun eine rotbraune Schachtel mit goldener Schrift gewählt, was sicher edler aussah.

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