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Modellbahnwahn

Von Außen...

Piko - Diesel-TRAXX

Modelldetails

Auch dieses Piko Hobby Modell setzt in der Detaillierung des Gehäuses den eingeschlagenen Weg fort. Das Gehäuse besteht aus durchgefärbtem Kunststoff. Die Details sind sauber wiedergegeben und fein graviert. Griffstangen sind nur angegossen, dafür aber farblich abgesetzt, wie auch die Türgriffe. Die Trittstufen sind nicht durchbrochen, was jedoch einfach auch dem Preis, bzw. der Grifffestigkeit geschuldet ist.

Auch die Fronten sind gut durchgestaltet und treffen das Vorbild. Hier gefallen auch die zwar an die Fensterscheibe angegossenen, aber plastisch wirkenden, zweiarmigen Scheibenwischer. Ein klein wenig wird der Eindruck jedoch durch die schwarz hinterlegten Scheinwerfereinsätze beeinträchtigt, da diese beim Vorbild weiß/silbern gehalten sind. Ein Zielschild wurde bei den Metronom Versionen auf die Scheibe aufgedruckt. 

Details der Seitenwand

Das Gehäuse ist (bei der zuerst erschienenen Metronom-Version) gelb durchgefärbt. Darauf wurde sauber in weiß und blau lackiert. Die Lackierung ist trennungsscharf, auch an den Fronten. Lediglich im Bereich der seitlichen, großen Lüfter ist ein kleiner Versatz des Farbverlaufs im Bogen zu erkennen. Aber diese kleine Ungenauigkeit dürfte sich problemlos beheben lassen, wenn der Lüfter komplett gelb lackiert wird. Denn soweit mir Fotos des Vorbilds bekannt sind, war dieser immer schon komplett gelb. Das Piko Modell dürfte hier einen Fehler bergen. Auch war der gewählte Gelbton der Erstversion 57x30 (246 002-0) viel zu dunkel, was bei den folgenden Modellen aber behoben wurde.

Die Beschriftung ist sehr sauber und mehrfarbig aufgebracht worden. Man kann durchaus auch nach der Lupe greifen und wird nicht enttäuscht werden. Bei diesem Modell wurde sogar die bisher vernachlässigte Bodenwanne bedruckt, was optisch eine weitere Aufwertung darstellt.

Beschriftungdetails

Front der Erstauflage 246 002-0

Dachdetails über dem Führerstand

Der große, farblich abgesetzte Dachlüfter

Front der 246 001-2

Der Dachaufbau ist im Mittelbereich ein separates Plastikteile, welches mit 3 Schrauben von innen fast spaltfrei mit dem Gehäuse verbunden ist. Über den Führerständen finden sich zwei unterschiedliche Signalhörner, sowie weitere Details.

Besondere Beachtung verdient der große silberne Dachlüfter. Er ist nicht nur ein weiteres eingesetztes Teil, sondern er ist auch sehr fein durchbrochen ausgeführt worden, was erst bei einem zweiten Blick richtig auffällt. Dies ist nicht nur sehr gut gelungen, sondern auch sinnvoll, da direkt darunter der Lautsprecher seinen Platz finden würde, möchte man die Lok vertonen.

Im Gegenlicht zeigt der Lüfter seine Qualitäten

Die Drehgestellblenden entsprechen denen des Piko TRAXX (DBAG 185 usw.). Sie sind dem Vorbid entsprechend gestaltet, jedoch nicht sehr plastisch und in der Detailfülle reduziert. Die Radsätze sind wieder bedruckt worden, was die Optik deutlich verbessert.

Drehgestelldetaillierung

Von Innen...

Für den Blick in den Diesel-TRAXX hinein, löst man an der Unterseite die asymetrisch angeordnete Schraube. Es hilt dann, das Gehäuse leicht zu spreizen, um es nach oben abzunehmen, oder man zieht an den Aggregatekästen zwischen den Drehgestellen. Gleich hier der Hinweis: Ein Hütchentausch mit dem Piko TRAXX (DBAG 185 und Verwandte) ist so einfach auf die Schnelle nicht möglich, da dort die Schraube spiegelbildlich versetzt angeordnet wurde. Auch der Rahmen unterscheidet sich leicht.

Wie gewohnt blickt man auf einen massiven Metallrahmen, dessen Mittelmotor ohne Schwungmasse über Kardanwellen alle vier Achsen antreibt. Eine 8-polige Schnittstelle ist auf der Platine vorhanden, ebenso über einem Drehgestell ein Plastikfach für die Unterbringung eines Decoders.

Über dem anderen Drehgestell ist ebenfalls eine Ausbuchtung im Metallrahmen vorhanden. Dort kann ein Lautsprecher seinen Platz finden und nach oben abstrahlen, wo der durchbrochene Dachlüfter sitzt.

Warum bei meiner AC-Version allerdings der Decoder mit Klebeband dort plaziert wurde, wo der Lautsprecher sitzen kann und dafür das Decoderfach leer blieb, wissen vermutlich nur die kleinen gelben Götter.

Schnittstelle und Decoderfach (DC-Version)

Blick in den Diesel-TRAXX (DC-Version ohne Decoder) hinein

Innenleben der AC Version mit dem Decoder unter Klebeband rechts und dem leeren Decoderfach links. Normalerweise liegt der Decoder aber im Fach.

Die Verpackung

Die Verpackung der Lok entspricht den bisherigen Hobby Modellen. Weiterhin wird die Lok in eine passende Umverpackung mit Boden und Deckel aus klarem Kunststoff eingelegt. Diese kommt dann in einen Faltkarton mit Sichtfenster. An sich nicht schlecht, aber bei einem Versand kommt es gerne vor, dass das innere Plastik, welches relativ hart ist, durch das Lokgewicht bricht, wenn z. B. das Paket hart aufgesetzt wird oder beim Versand zufällig einmal Luftpost spielt. Dies sollte endlich einmal verbessert werden.

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