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Nach Jahren, in denen keine neue E-Loks von der Deutschen Bundesbahn/Deutsche Bahn
AG beschafft wurden, begannen ab Mitte/Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts Neubeschaffungen in großer Zahl. Die 101, 145, 146, 152, 182 und 185 wurden die neuen Zugpferde auf den Strecken. Dazu kam ab
Herbst 2002 wieder eine Viersystem E-Lok, die Baureihe 189. Äußerlich fällt diese Lok durch die gesickten Seitenwände auf und wenn man die Möglichkeit hat, der Lok auf das Dach zu schauen, dann erschrickt man
geradezu vor dem Isolatoren- und Leitungswirrwarr im Vergleich zu den dort sehr aufgeräumten anderen Neubauten.
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Mit der elektrischen Ausrüstung für vier Stromsysteme ist die Lok sozusagen ein
(Strom-)Allesfresser. Vom Nordkap bis Sizilien, von der Bretagne bis an die polnisch/ukrainische Grenze reicht das mögliche Einsatzgebiet (von dem notwendigen Austausch des Stromabnehmerschleifstücks, der
Sicherheitseinrichtungen usw. mal abgesehen). Basis der 189 stellte die 152 dar, deren Urvater der Eurosprinter 127 001 (ES64P) war. Aufgrund des höheren Gewichts durch die zusätzliche elektrische Ausrüstung, war
jedoch eine weitgehende Neukonstruktion notwendig, bei der die Lok auch die geringere Dachhöhe erhalten hatte. Doch nicht nur bei der DBAG wurde die 189 in Dienst gestellt, weitere Maschinen werden in den
Dispolok-Pool von Siemens aufgenommen und sind schon jetzt als ES64F4 in den Nachbarländern unterwegs.
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