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Das Vorbild des Jouef Modells stammt aus der 3. abgelieferten Vorbildserie mit den Betriebsnummern ab 11156 ff. Diese Loks waren etwas länger, die Front zur Vergrößerung des Führerstandes etwas mehr abgeschrägt. Zudem kann man sie daran erkennen, dass in der Dachschräge immer zwei große Lüfter zusammen angeordnet sind (frühere Serien vier kleinere Lüfter zusammen). Die Lokomotiven wurden ab 1969 abgeliefert, wiegen 80 Tonnen und können mit ihrer Leistung von 4.700 kW eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen. Sie können überall in der Schweiz angetroffen werden und sind noch heute unverzichtbar. |
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Modellgeschichte |
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Zur Messe in Nürnberg 1976 stellte Jouef das Modell einer maßstabsgerechten Re 4/4 der SBB vor. Angekündigt wurde das Modell sowohl in grün wie auch in der Farbgebung beige/rot, die nur wenige Maschinen für die Beförderung von TEE-Zügen erhalten hatten. Bereits wenige Monate nach der Ankündigung war das Modell zum günstigen Preis von 55,50 DM (28,38 EUR) erhältlich. Eine Eisenbahnzeitschrift bezeichnete das Modell nach einem ausgiebigen Test damals als “gelungene Neuheit”, wegen dem günstigen Preis, guter Detaillierung und Fahreigenschaften. |
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Das Modell |
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Das Abheben des Gehäuses ist nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen, daher erst ein paar Worte hierzu, bevor ein paar komische Plastikteile auf dem Arbeitstisch liegen. |
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Angetrieben wird das Modell über einen kleinen 5-poligen Motor, der schräg auf ein Drehgestell montiert wurde. Über ein Kunststoffschneckengetriebe und Kunststoffstirnzahnräder werden beide Radsätze angetrieben.Alle vier Räder sind mit Haftreifen versehen. Zur Stromabnahme dient lediglich das andere Drehgestell, was manchmal zu Kontaktproblemen führen kann. Da der Rahmen aus Kunststoff ist, sitzen über den Drehgestellen 2 große Bleigewichte. Die Fahreigenschaften sind selbst aus heutiger Sicht überraschend gut. Die Lok läuft sauber an und ist mit einem leichten Knurren unterwegs. Ansonsten ist das Innenleben spartanisch und sieht noch 2 Glühlampen vor, die je nach Fahrtrichtung leuchten. Allerdings erstrahlt dann der ganze Führerstand, da eine Lichtabtrennung fehlt. Beim Nachtbetrieb wird bei höherer Fahrspannung das Gehäuse durchleuchtet. Hier kann nur schwarze Farbe und das Basteln einer Abtrennung Abhilfe schaffen. |
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Einen weiteren Umbau hat mir Martin Seiler aus der Schweiz zugeschickt. Er hat seine Jouef Bourret mit Teilen von Hag verfeinert. Da reichen als Stichworte Stromabnehmer, Leitungen, Fenster, Griffstangen, Scheibenwischer, Inneneinrichtung. Plötzlich wirkt die gut lackierte Lok gar nicht mehr so billig sondern macht richtig etwas her. |
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Ein Satz zum Schluss |
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Wie bereits ausgeführt, ist die Jouef Re 4/4 ein Modell, das beim Erscheinen 1976 als maßstäbliche Nachbildung zu einem günstigen Preis Freunde finden konnte. Heute genügt sie den Ansprüchen natürlich nicht mehr, weshalb Jouef sie auch schon vor einigen Jahren aus dem Programm genommen hat. Ein besonderes Schmankerl war jedoch die Bourret-Version. Sie stellte eine preisgünstige Möglichkeit dar, diese sehr interessante Lok auf die Anlage zu bekommen. Dazu ist bei dieser Ausführung die Lackierung wirklich sehr schön ausgeführt worden. Hin und wieder kann man das Modell noch bei Internet-Auktionen sehen, teilweise zu günstigen Preisen, wobei aber die Bourret-Version auch schon kleinere Sammlerpreise erreicht. |
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Erstellt: 14.08.2003 Geändert: 01.05.2006 |
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